Vita

 

G.H.

 

Ich bin 1982 in Bad Segeberg geboren und heiße mit vollem Namen Johann Gerrit Harm. Die Kleinstadt Bad Segeberg liegt in unserem nördlichsten Bundesland und somit sehen wir uns auch gerne als die einzigen echten Norddeutschen (wir Schleswig-Holsteiner). Neben dieser Tatsache hat Segeberg noch weitere Besonderheiten zu bieten, aber dies würde hier zu weit führen.

 

Ich wuchs in typischem Kleinstadtidyll auf und besuchte die örtliche Grundschule. Es folgte das Gymnasium, obwohl ich kein wirklich guter Schüler war. Trotz aller Schwierigkeiten konnte ich dort das Abitur erreichen. Während dieser Lebensphase trat auch das Rollenspiel auf den Plan. Bereits im zarten Alter von zwölf Jahren habe ich meine ersten Gehversuche in Aventurien absolviert. Dieses Hobby hat sich dann die gesamte Schulzeit über gehalten und intensiviert.

 

Wie bei so vielen hat es auch meinen Eltern nicht wirklich geschmeckt, dass sich ihr heranwachsender Sohn so oft mit Bekannten zweifelhafter Optik für Stunden zurückzog. Zugegeben, es war auch nicht gerade viel, was man zu dieser Zeit seinen Erzeugern berichtete. Mit etwas mehr Kommunikation hätte sich wohl so manches Missverständnis aus der Welt räumen lassen. Wie auch immer. Neben DSA habe ich auch mit Shadowrun experimentiert, was es mir auch sehr angetan hatte.

 

2002 war die Schule für mich aus und der Zivildienst kam. Ich leistete ihn hauptsächlich in einer Integrationsklasse einer Grundschule ab. Ein Jahr lang konnte ich mich ein wenig nützlich machen in der Gesellschaft und auch wenn ich es damals kaum als wertvoll erachtet habe, war dieses Jahr im Nachhinein sehr gewinnbringend. DSA spielte ich noch etwas mehr als zur Schulzeit und vor allem stieg langsam das Niveau der Abenteuer und der rollenspielerischen Leistung aller Beteiligten.

 

2003 folgte nun mein erster Standortwechsel. Ich zog, meiner damaligen Freundin folgend, zum Studieren nach Braunschweig, in die Stadt Heinrich des Löwen. Zunächst versuchte ich es als Informatiker, doch schnell war mir dieses Genre zu trocken und weit ab der Kreativität. Daher wechselte ich 2004 zum Lehramt, was ich schließlich auch erfolgreich abschloss.

 

Natürlich kann man als Student hervorragend dem Rollenspiel frönen. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten fand sich eine bald wachsende Gruppe begeisterter Spieler, mit denen viele Abende bestritten wurden. Nicht ohne Stolz kann ich behaupten, dass ich damals so manchen mit dem DSA-Virus infizieren konnte.

 

Gegen Ende meines Studiums, im Jahr 2007, kam in mir der Gedanke ans Schreiben auf. Zunächst noch schwach, wurde die Idee immer realer, bis ich mich schließlich tatsächlich daran machte, erste Notizen anzufertigen. Der Startschuss für das Rabenkind war gefallen.

 

Nach dem Studium zog es mich nach Berlin. Mehr zufällig als gewollt, war die Hauptstadt schlicht das Bundesland, dass mir als erstes einen Platz für das Referendariat anbot. So nahm ich an und zog um. Diese anstrengende Zeit ging dann doch sehr zügig vorbei und im Juni 2010 legte ich meine Prüfung zum 2. Staatsexamen für das Amt des Lehrers ab. Von August 2010 bis Sommer 2011 arbeitete ich an einer Grundschule in Berlin/Pankow. Aus persönlichen Gründen habe ich aber bereits nach einem Schuljahr dort meine Koffer wieder gepackt und Berlin verlassen. Zwei Jahre Großstadt waren vorerst genug.

 

Seit dem lebe und arbeite ich in Goslar, der Kaiserstadt am Harz. Beruflich hat es mich eine eine Realschule verschlagen, was sich bisher als interessante Herausvorderung zeigt.

Im August 2012 gab mit meine Frau die Ehre ihr Mann zu werden. Seit diesem unvergesslichen Tag trage ich zwar offiziell einen neuen Nachnamen (modern und so^^), werde literarisch aber zunächst weiter unter meinem alten Namen arbeiten.

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